Und ich dachte, mir passiert so etwas nicht
17. November 2008 at 23:33 | In Blog | 34 CommentsHeute war einer dieser Tage, die mich an der Draußenwelt ein wenig zweifeln ließen.
Ich bin ein sehr umgänglicher Mensch, habe ein offenes Ohr für verschiedene Ansichten und Lebensweisen, sage meine Meinung, wo sie angebracht ist und halte meine Klappe, wo es nötig ist. Das bin ich. Jeder, der mich ein bisschen kennt, weiß das. Ich bin aber auch: Witwe. Und mir scheint, dass dieser Umstand, Zustand, Familienstand bei einigen Menschen etwas auslöst, ungeachtet dessen, wie ich selber damit umgehe.
Am Morgen brachte ich den Kleinen zur Schule und ging später in das Café, wo die schon erwähnten Südstädter sich treffen. Ich betrat den Laden, den Hund an der einen und den Einkaufswagen an der anderen Hand. Ich war in normaler Kleidung unterwegs, eben in den Sachen, die ich immer trage. Dazu gehört so gut wie nie die Farbe schwarz. An einem Tisch saßen diverse Damen und man hörte förmlich das *zosch* ihrer Köpfe, die sich zu mir drehten. Ich grüßte freundlich aus der Ferne, niemand grüßte zurück. Aber ihre Blicke, sie klebten an mir.
Ich ging zu ‘meinen’ Leuten und wir plauderten so nett und sprachen unter vielem anderen über die Erdsache und das Sterben an sich, es war wirklich gut. Als ich ging, ignorierte ich die Damen am *zosch*-Tisch.
Später am Mittag rief mein Vater an und erzählte mir von diesem und jenem, und unter anderem auch von einer Frau aus der Nachbarschaft. Sie habe ihn angesprochen, weil sie ja nun gar nicht wisse, was sie zu mir sagen solle, wenn sie mich treffe. Diese Frau kennt mich, seit ich acht Jahre alt bin, sie hat mich in der Pubertät als die größte Zicke der Südstadt erlebt und sie erlebte mich danach, als ich nett sein konnte, wenn ich wollte. Und jetzt weiß sie nicht, was sie zu mir sagen soll, wenn sie mich sieht. Mein Vater sagte: Versuch es einfach mal mit der Frage ‘Wie geht’s Dir?’ und dann sagt sie dir das schon. Man darf gespannt sein.
Der widerliche Dachdecker, der am Nachmittag hier war, um die kaputte Regenrinne zu begutachten, ist eigentlich nicht einen der Buchstaben wert, die ich jetzt schon über ihn geschrieben habe. Fakt ist, dass ich auf sein Angebot, ihn direkt auf seinem Handy anzurufen, wenn nochmals irgendetwas ist, in diesem Leben nicht eingehen werde.
Gekrönt wurde der Tag dann davon, dass mich jemand fragte, wann ich eigentlich zuletzt etwas für mich getan habe, man könne ja an meinen Haaren sehen, dass da irgendwas nicht stimmig sei. Es mag sein, dass das nicht so gemeint war, wie es bei mir ankam, aber es passte so sehr in diesen Tag, dass ich vor lauter Freude brechen könnte.
Es sind aber nicht nur doofe Dinge an diesem Tag passiert, es gab auch etwas sehr, sehr schönes. Neben der Kaffeebud hatte Michael noch ein anderes Lieblingscafé. Wir nannten es das „spanische Café“ oder „den Spanier“, nachdem es lange Zeit „der Italiener“ war, nur weil Michael diese beiden Sprachen nicht auseinander halten konnte. Er verbrachte mit dem Hund dort zehntausend mal mehr Zeit, als die Kinder oder ich es je taten. Vor einiger Zeit war ich mit den Kindern dort und erzählte, dass Michael gestorben ist. Die Inhaber waren sehr traurig, und dann waren wir lange nicht dort, weil ich nicht aus dem Haus gehen konnte. Heute morgen traf ich die Frau und sie sagte, ihr Mann habe etwas für die Kinder gekauft. Wir verabredeten, dass ich mit den Jungs am Abend vorbeikomme.
Das taten wir dann auch. Der Mann hatte für die Jungs Adventskalender gekauft, die Freude war groß. Wir wurden außerdem zu Getränken eingeladen und der Hund bekam eine Extra-Portion Leckerli. Die Frau sagte dann noch zu mir, dass sie selber den Vater ihrer Tochter verloren habe, als sie gerade 39 und das Kind sieben Jahre alt war. Und wenn ich jemals mit ihr reden wolle, über das alles, dann solle ich jederzeit vorbeikommen. Ich fühlte, dass dies von Herzen kam.
Ich bin also Witwe. Sehr attraktiv, aber mit scheiß Haaren. Eine Person, mit der man besser erst gar nicht spricht, auch wenn man sie vor vier, sechs, acht Wochen noch mochte. Eine Frau, die sich von sehr widerwärtigen Handwerkern antesten lassen darf.
Ich bin die Frau, die weiß, wohin sie gehen kann, wenn es ein wenig Wärme und Zuneigung benötigt, Wärme und Zuneigung ohne jeden Hintergedanken.
- Andrea
34 Kommentare »
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Doch Andrea, klar passiert dir so was. Weil die Menschen um dich rum einfach nicht alle hier lesen. Die wenigsten tun das. Sie verhalten sich so, weil sie sich nicht auseinandersetzen. Nicht mit dir. Nicht mit dem Leben und auch nicht mit sich selbst. Die meisten laufen weg.
Ich kenn das auch, dass Menschen, die dir gestern vermeintlich noch wohl gesonnen waren, plötzlich verschämt die Straßenseite wechseln oder wegschauen. „Nur“ weil jemand gestorben ist.
Für sie ist das alles auch verdammt neu.
Gib Ihnen die Zeit, die du schon hattest.
————————————
(Nur den Handwerker hab ich jetzt nicht mitgemeint)
Kommentar von Biggi — 18. November 2008 #
also gegen die scheisshaare läßt sich ja noch was machen.
trauer und verlust macht menschen sprachlos und löst berührungsängste aus.
streck ihnen die zunge raus, dann haben sie etwas worüber sie reden können
guts nächtle
dat zö
Kommentar von zö — 18. November 2008 #
..upps da fehlt ein
nach den scheisshaaren..
ich muss ins bett…
Kommentar von zö — 18. November 2008 #
Liebe Andrea,
seit einiger Zeit lese ich ihren blog, oft musste ich beim lesen weinen.
Heute haben sie mich betroffen gemacht. Als das Baby meiner Bekannten starb, konnte ich auch nichts sagen. Ich fand keine Worte für das was ich fühlte. Jedes Wort (so meinte ich) konnte „nach hinten losgehen“ – ähnlich wie die Bemerkung heute mit den Haaren. Kein Wort hätte mein Mit-Leid ausdrücken können. – Ich habe mehrere Monate gebraucht, bis ich wieder normal mit ihr reden konnte und es war bestimmt nicht böse gemeint.
Ich denke an Sie und ihre Kinder. Sonja
Kommentar von Sonja — 18. November 2008 #
Hallo Andrea,
immer wenn Du von der „Kaffebud“ schreibst, kriege ich Heimweh und dann turnt mir den ganzen Tag das Lied im Kopf rum „un do stonn se in dr Kaffeebud und schuedde sich de Kaffee in de Kopp!“ Ich geh jetzt mal einen trinken
Und Dachdecker SIND SO! War das vielleicht mein Bruder? Obwohl, der nicht widerlich ist, sondern ganz suess
Vergiss die doofen Sachen und die schoenen werden automatisch groesser und der Tag wieder rund oder zumindest eifoermig
lg
Thai-Mo
Kommentar von thaimo — 18. November 2008 #
Liebe Andrea,
wie gut ich Dich verstehe. Bei uns im Dorf, wo jeder über jeden und besonders über uns etwas zu berichten weiß, wechseln manche Leute die Straßenseite, wenn sie mich sehen, seit mein Mann an der fiesen Krankheit leidet, die auch Deiner hatte, und bettlägerig ist. Oder sie kriechen beim Bäcker fast in ihre Tasche, um nach imaginären Kleinteilen zu suchen, damit sie mich nicht bemerken und etwa mit mir reden müssen.
Aber es gibt auch die anderen. Die, die ihre Hilfe ganz selbstverständlich anbieten, obwohl man sie vorher kaum kannte. Die, die mir sagen, dass ich nicht gut aussehe, weil sie sich Sorgen um mich machen. Die, die uns nach drei Jahren immer noch besuchen kommen, obwohl wir vorher gar nicht befreundet waren.
Ich finde, es gleicht sich immer wieder aus. Und es trennt die Spreu vom Weizen und das kann doch auch ganz nützlich sein.
Also – ärger Dich nicht! Think positive! Trotz useliger Haare. Die hab ich auch.
Liebe Grüße – Andrea
Kommentar von mandala26 — 18. November 2008 #
Und liebe Andrea,
du bist die Frau, die es wieder einmal schafft, deinem Leser Lächeln und Tränen gleichzeitig zu bescheren.
Dass du das alles so reflektiert in die tollsten Worte packen kannst, ist wirklich eine Gabe.
Ich bin sehr für die Buch-Sache!
Liebe Grüße in die Südstadt, Miriam
Kommentar von Miriam — 18. November 2008 #
Ich kann die Menschen zum Teil verstehen (den Handwerker NICHT, gar nicht – ihh) denn es fällt den Menschen unglaublich schwer mit Trauersituationen umzugehen. Du hast ein tolles Soziales Umfeld, dass Dich unglaublich stark begleitet, aber das ist nicht die Norm. Selbst innerhalb einer Familie kann das Thema Trauer und Tot Barrieren bauen von denen man nicht geglaubt hätte, dass es sie geben wird. Leider reagieren viele Menschen äußerst Pietätlos wenn sie sich unsicher sind (siehe die Bekannte die Deinen Vater ansprach). Bist Du Dir sicher das Sie es „blöd“ meinte? Kann es nicht auch sein das sie einfach nur wirklich gar nicht mit der Situation umzugehen weiß? Wir Deutschen gehen mit vielen Emotionalen Dingen um wie Krüppel, es fehlt uns an der Selbstverständlichkeit Dinge zu akzeptieren die zum Leben dazugehören.
Ich will niemanden Entschuldigen, denn viele Handlungen sind nicht entschuldbar weil sie einfach zu sehr verletzt haben. Ich habe einfach nur meine Gedanken zum Thema sortiert und versucht verständlich aufzuschreiben.
(Und die Sache mit den Schwarzen Klamotten – ein Brüller. Wer schreibt uns vor wie wir uns kleiden müssen nur weil wir trauern? Ich kann auch in Regenbogenfarbenen Hosen so richtig doll traurig sein!)
Kommentar von nevigeser — 18. November 2008 #
Liebe Andrea,
erst einmal finde ich (aufgrund von Fotos im BZ), daß Deine Haare nicht scheiße sind.
Dann bestätigt sich meine Theorie, daß sich auf einmal bei Todesfällen, wo viele Menschen nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen (die Nachbarin Deiner Eltern), sich andere Menschen, mit denen man bis dato nicht soviel zu tun hatte, als sehr viel einfühlsamer erweisen als man vorher hätte vermuten können. In diesem Falle die Inhaberin des Cafes, weil sie Ähnliches erlebt hat wie Du. Sie kann Dich wohl sehr gut verstehen.
Es ist einfach schön, daß Du das als Witwe auch erlebst. Und das Geschenk finde ich obersüß für Deine Jungs. Einfach …. rund?
Herzlichst, Eva – Maria
Kommentar von Eva-Maria — 18. November 2008 #
Hallo Andrea,
solche „zosch“-Menschen kenne ich auch. Witwe ist ein Stigma, das offenbar unabhängig von der Kleidung auf die Stirn tätowiert ist. Es gab auch bei uns die Menschen, die sich beim Einkauf am liebsten im Obstregal vergraben hätten, um mich nicht grüßen oder gar ein paar Worte wechseln zu müssen. Ich weiß, dass das Unsicherheit und Hilflosigkeit ist und nicht böse gemeint war, das war mir damals aber wurst, ich konnte nicht deren Stimmungslage mittragen (oder solltw ich besser zuhause bleiben, um niemanden in Verlegenheit zu bringen?)
Zum Glück gibt es auch die Anderen, die wortlos in den Arm nahmen, die die Kinder zu Unternehmungen mitnahmen, die einfach da waren.
Vergiß die „zoschs“ und freue Dich über Deine wunderbaren Freunde!
Liebe Grüße,
Petra
Kommentar von Petra — 18. November 2008 #
Hallo schöne Witwe,
weißt du, einen Vorteil haben die *zosch*-Leute: dadurch, dass sie nicht wissen, wie sie dir begegnen sollen, hältst du dir ne ganze Menge Idioten vom Leib.
Gut, dass man so gar keinen Einfluss darauf hat, was die Leute über einen denken und reden.
Ich höre gerade „Moviestar“ von Harpo im Radio und dieses Lied ist zu untrennbar mit einem Foto von dir verknüpft, dass ich mich kurz mal eben hier melden wollte.
Grüße von
edda.
Kommentar von edda. — 18. November 2008 #
Liebe Andrea,
ich bin auch so eine sprachlose Frau. Der Mann unserer ehemaligen Nachbarstochter, wir haben unsere Kindheit (die Tochter und ich) zusammen verbracht, ist auch letztes Jahr an Krebs gestorben.
Ich habe ihn bei der Hochzeit Ihrer Schwester das letzte Mal gesehen, davor einige Jahre gar nicht. Ich habe ihn fast nicht wiedererkannt und war erschrocken über seinen körperlichen Zustand. Und ich war den ganzen Abend unfähig zu ihm zu gehen und etwas zu sagen, denn ich wußte nicht was. Es kam mir alles Falsch vor. Mit seiner Frau habe ich nur über belangloses Zeug gesprochen, aber nicht über ihn.
Ich schäme mich heute noch dafür, aber ich wüßte immer noch nicht was ich ihm hätte sagen sollen.
So wie es bei Euch war, ist tatsächlich nicht die „Norm“. Es ist so, wie es sein sollte, um das irgendwie einigermaßen verkraftbar zu machen. Und Du hast wirklich die Gabe Sachen so auszudrücken, daß man sie versteht, daß sie zum Leben gehören und keine Angst machen. Das fand ich damals bei Deinen Geburtsberichten im BZ schon so wunderbar, daß ich dachte, ich möchte sofort ein Baby bekommen. Ich hatte danach keine Angst mehr vor der Geburt.
Großen Respekt und Dank, daß Du uns teilhaben läßt. Das tun die meisten Menschen nicht und das macht so sprachlos.
Nur das ist leider meistens die Regel. Und man möchte dann einfach nichts Falsches sagen und das ergibt dann Schweigen…
Und ich bin mir sicher, wenn diese Frau hier mitlesen würde, wäre sie nicht Sprachlos.
Andrea Ihr seid wirklich ein Großartige Familie.
Liebe Grüße
Beate
Kommentar von Beate — 18. November 2008 #
Liebe Andrea,
ich glaube, wenn man in tiefer Trauer ist, dann ist man sehr sehr sensitiv für alles was um einen herum vorgeht. Da hat man kilometerlange Antennen und spürt eigentlich den ganzen Tag – alles was es so gibt. Ich glaube so geht es dir gerade.
Ich persönlich habe niemals im Leben so viele zwischenmenschliche Erfahrungen gesammelt wie in der Zeit kurz nach dem Tod meines Kindes. Da fühlte ich mich wie so ein Gefühlsobjekt, das nur spürt und sonst nichts. Dazu gehört natürlich auch dieser tiefe Schmerz.
Und man trief auf die einen die einem weiterhelfen und auf die anderen die einem das Leben noch viel schwerer machen. Ich konnte irgendwann – und heute geht das Gott sei dank auch noch – klar entscheiden: „Hilft mir, hilft mir nicht“. Wie kann es sonst weiter gehen. Die „Hilft mir Menschen“ haben mich durchs Leben weiter getragen und die „Hilft mir nicht Menschen“, die habe ich einfach stehen gelassen.
Z.b. eine Freundin , ja Freundin, ich glaubs kaum selbst, die 8 Wochen nach dem Tod meines Kindes sagte:“Na, biste jetzt drüber weg?“. Stehenlassen. Einfach stehenlassen.
Oder die Andere die mir erzählte: „Tja, ich habe einfach drei Kinder geboren, immer zum Termin, alles super“. Danke. Ich nicht. Stehenlassen. Einfach stehenlassen.
Und die Anderen, die hilfreichen, die haben mich weitergeführt, mein Herz gefüllt mit allem was nötig ist und es eben braucht zum Leben mit der Trauer…und dann gehts weiter.
Ganz liebe Grüße und viele „Hilft mir Menschen“ wünscht dir
Anne
Kommentar von Anne — 18. November 2008 #
Liebe Andrea
Ich denke es ist nicht, dass die Dame dich nicht mehr mag. Sie weiss nicht, wie sie damit umgehen soll. Sie hat vielleicht angst was falsches zu sagen.
Wenn du kannst, sei nachsichtig und sprich du sie an. Wenn du’s nicht kannst, nimm es nicht persönlich.
LG
Katja (BZ)
Kommentar von Katja — 18. November 2008 #
Liebe Andrea, ich habe nun seit gestern abend gezögert, ob ich zu Deinem Eintrag etwas schreiben soll, aber ich finde es nun doch wichtig. Ich möchte mich Nevigeser anschließen – das ist einfach Unsicherheit. Aufgrund mehrerer Faktoren:
Michaels Tod macht nicht nur Dir die Draußenwelt bedrohlicher, sondern bringt eben auch Deiner Umwelt nahe, wie schnell es einen jeden treffen kann. Das ist schon mal das Erste, das einen sprachlos machen kann.
Darüber hinaus sind viele Leute unsicher, was sie sagen dürfen und was nicht, was gesellschaftlich genehm ist und was nicht. Ich erinnere mich nur an die Diskussionen nach Franks Tod im BZ, als vielen, die ihrer Trauer auf ihre eigene Art ausdrücken und Hilfe anbieten wollten, schlicht der Mund verboten und jegliche Anteilnahme streng reglementiert wurde. Vielleicht aus bester Absicht – aber beim nächsten Mal überlegen sich die Betreffenden dann halt, ob sie überhaupt noch etwas sagen oder ihre Hilfe anbieten. Da wurde definitiv etwas kaputtgemacht, und ich möchte wetten, daß so etwas auch im Real Life eine große Rolle spielt. Daß einem als Freund, Angehöriger oder auch nur Bekannter einfach Angst hat, eins aufs Dach zu bekommen oder unten durch zu sein, wenn man nicht gleich auf Anhieb das Richtige sagt.
Kommentar von Ute — 18. November 2008 #
Liebe Tinka,
als meine Mutter damals Witwe wurde, haben ihr nette Nachbarn gleich das Jugendamt geschickt, weil „so jung und mit 2 Kindern, das kann ja nix werden“.
So wie du jetzt, hatte meine Mutter Freunde, zu denen sie gehen konnte und die mit ihr durch dick und dünn gingen und gehen, bis heute….
und ich glaube, das allein zählt.
Was interessieren die Frauen, die plötzlich ihre Männer wegziehen, weil du ja nun wieder „auf dem Markt“ bist, was interessieren die Tuscheltanten im Cafe, wen ausser dir selbt interessieren deine Haare?
Sie wissen es nicht besser, Tinka, und Unsicherheit kann auch blöd wirken….vielleicht schafft es ja irgendjemand dieser Menschen, dich wirklich ganz normal zu fragen, wie es dir geht und es auch so zu meinen.
Alles hat seine Zeit….
und den Regenrinnenmann kannst du dann gepflegt in seine Regentonne stopfen, der kann sich mal ne Runde schämen gehen.
Und deine „Spanier“ sind klasse und solch warmherzigen Menschen, die gibt es überall…, da bin ich mir sicher.
Ich drücke dich und denke an euch,
Regine
Kommentar von Regine — 18. November 2008 #
Liebe Andrea
Du hast das Recht auf Scheiss-Haare.
Und das Recht, dass selbige nicht kommentiert werden.
Liebe Grüsse, Katia
Kommentar von Katia — 18. November 2008 #
Hey, Bad-Hair-Days sind ganz normal
Nein ehrlich, lass Dich von denen nicht runterziehen. So viel macht über Dich haben solche Leute nicht verdient. Und doch muss ich wie viele andere hier auch sagen, dass ich Sie irgendwie verstehen kann. Es ist so schwer was zu sagen, wenn man einfach keine Worte hat. Und nur wenige Menschen sind mutig genug einfach zu sagen: „Mensch, es tut mir so Leid, es ist einfach scheiße!“.
Aber Du weißt ja, wer Deine Felsen in der Brandung sind. Halte Dich an diese…. so wie Du es bisher immer beschrieben hast.
Danke für den Blog hier,
-T
Kommentar von Tinkerbells — 18. November 2008 #
Hallo liebe Andrea,
so ist das mit der Draußenwelt. Dabei ist das das Normale. Menschen, die von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen stapfen, weil sie nicht wissen, wie sie mit einer Witwe umgehen sollen.
Ich gehöre leider auch dazu. Nicht jeder hat die Gabe, positiv auf andere Menschen zuzugehen, und in schwierigen Situationen wird die Zahl dieser Goldstücke noch kleiner. Deshalb finde ich es so wunderbar, dass Du so einige Goldstücke um Dich hast, die Dir Kraft geben.
Für die Draußenwelt brauchst Du jetzt ein ganz dickes Fell. Niemand will Dir weh tun, glaube mir. Aber ganz viele sind emotional tapsig und unbeholfen.
Vielleicht hast Du ein „symbolisches dickes Fell“, einen Schlüsselanhänger oder ähnliches? Wenn Dich jemand nervt oder verletzt, hältst Du es fest und es erinnert Dich daran, dass Du einfach DU bist und dass Du vollkommen in Ordnung bist und handelst. Und es erinnert Dich daran, dass Du etwas in der Hand hast, dass Du ganz großen Nervensägen ins Gesicht werfen könntest wenn Du wolltest
Liebe Grüße,
Eva
Kommentar von Eva — 18. November 2008 #
Liebe Andrea,
ich möchte mich Wort für Wort dem anschließen, was Ute geschrieben hat.
Und ansonsten: Ja Du bist Witwe und eine junge dazu. Das macht Dich schon zu jemand anderem, wenn Du verstehst, was ich meine. Und jemand der „anders“ ist, ist auch immer Objekt der Tratsch- und Ratschbegierde.
Ich leb’ ja hier aufm Dorf. Ich kenne das. Aber in Köln-Sülz damals, war die Welt auch ein Dorf, wo jeder jeden kannte, in der Südstadt wird das nicht anders sein.
Keep cool, das Gerede läßt auch wieder nach.
Alles Gute Elli
Kommentar von Elli — 18. November 2008 #
Ach liebe Andrea,
auch ich habe mich an einem Punkt gefragt, ob es denn wirklich sein kann, dass ICH mir jetzt auch noch ein „dickes Fell“ zulegen muss, damit ANDERE sich wohlfülen in meiner Gesellschaft, nachdem mein Kind gestorben ist. Schrecklich. Ich habe für mich entschlossen, je nach Stimmungslage, ehrlich und offen mit den Menschen umzugehen. Wer was doofes sagt, kriegt den passenden Kommentar, auf Pietätlosigkeiten wird gnadenlos hingewiesen und wer mir aus dem Weg gehen will, soll das gerne tun. Nein, ich muß anderen Leuten nicht helfen mit mir umzugehen.
Und weißt Du was, ich bin dankbar für die Spreu die sich vom Weizen getrennt hat, für die Menschen die da sind und keine Angst haben, den Namen meines Kindes auszusprechen und sich meine Erzählungen zum ….100sten? Male anzuhören. Die anderen? Sie sind nicht mehr wichitg.
Danke, dass Du weiterschreibst. Auch ich kann hier noch viel zwischenmenschliches lernen. Und es ist wie es ist, Deine emotionalen Antennen kannst Du erst mal nicht mehr einfahren, alles ist Gefühl – ob Traurigkeit als ständiger Begleiter, ob Wut, ob Schmerz oder auch mal Lachen können.
Ich wünsche Dir noch einen hellen Tag und liebe Menshen um Dich herum, fühl Dich einfach mal gedrückt.
Claudia
Kommentar von Claudia — 18. November 2008 #
liebe andrea,
ich weiß wie weh so etwas tut und wie dünnhäutig man ist so kurz nach so einem verlust und wie sehr der normale alltag einen schon oftmals an seine grenzen bringt, aber ich denke das verhalten der menschen…nicht des handwerkers….liegt daran, dass wir immer noch zu sehr das thema krankheit und tod tabuisieren…..wir haben verlernt damit etwas *normaler* umzugehen, so wie vor jahrzehnten, als auch großfamilien noch normal waren und man mit mehreren generation sich das haus und hof teilte und es so ganz normal war, dass alle an allem teilnahmen….
in unserer heutigen zeit, die schnelllebig und irgendwie auch sehr oberflächlich wurde, gehört das eben nicht zum guten ton…da wird eher über lifting, jungzellenkuren, mode und wer mit wem gesprochen..da macht jeder auf schwer beschäftigt und furchtbar glücklich und so haben wir den normalen umgang verlernt und erst wenn solche situationen unausweichlich sind, dann fällt einem auf, wie hilflos die meisten sind und wie sehr sie dann aber auch mit ihrem verhalten verletzen können…
ich bin aber sicher, dass wenn wir wieder lernen, dass der tod genau wie die geburt zu unserem leben gehört, solche verletzungen auch nciht mehr passieren müssen…
na und was den handwerker angeht, der hand wahrscheinlich den verstand gleich schuhgrösse und bedarf eigentlich keines weiteren wortes …
sei ganz lieb gegrüsst und alles liebe für dich und deine jungs
gweni
Kommentar von gweni — 18. November 2008 #
(((Andrea)))
Wie gut, dass noch das schöne Erlebnis mit den Adventskalendern dazu kam. Diesen Leuten sind wahrscheinlich deine Haare auch wurst. Mensch, manche Leute schwätzen aber auch ein Zeug!
Zum *zosch*-Tisch und der Frau, die nicht weiß, was sie sagen soll: Meine Mutter hat damals sehr verletzt, dass die Leute mit ihr, als sie noch rausgehen konnte, aber schon todkrank aussah, nicht mehr geredet haben, teilweise weggeschaut haben, dass ihre Schwäger nichtmal den Telefonkontakt ausgehalten haben und aufgelegt haben, wenn sie ans Telefon ging. Hilflosigkeit macht manchmal richtig gemein. (Es ist 10,5 Jahre her und ich krieg grad SO einen Hals, wenn ich dran denke.)
Nun wünsche ich dir eine gute Nacht und morgen einen Tag mit vielen schönen Begegnungen.
Ganz viele liebe Grüße,
Steffi
Kommentar von Steffi — 18. November 2008 #
Liebe Andrea,
ich lese hier schon eine Weile still mit und kann nur sagen, dass ich Dich unglaublich bewundere, wie Du mit allen schweren Erfahrungen umgehst. Ich denke, Deine Kinder haben großes Glück, dass Ihr so offen mit Eurem großen Verlust umgeht.
Wenn andere Menschen nur einen Bruchteil dieser Offenheit und Achtsamkeit hätten, würden wir alle mit den Themen Tod und Krankheit besser klar kommen.
Ich wünsche Dir weiter so viel Klarkeit und Ehrlichkeit mit Dir selbst und Deinen Gefühlen.
Und wie die Steffi vor mir: viele schöne Begegnungen und viele Momente, wo es ein wenig leichter geht als am Tag vorher!
Kommentar von weltdeswissens — 18. November 2008 #
Soll ich dir mal was sagen? Als ich auf dem Weg zu Michaels Abschiedsfeier war, habe ich zwischendurch immer wieder gedacht: Vielleicht drehst du doch besser wieder um, du weißt nicht, was du Andrea sagen sollst, egal was du sagst, es wird auf jeden Fall ä klingen.
Als ich dann mein Auto geparkt hatte und nur noch eine Straßenecke mich von Kuckelkorns trennte, wurde ich immer langsamer und dachte wieder: und nu?
Und dann bin ich um diese Ecke geschlichen, und da standst du, rauchend, Andrea herself, hast die ankommenden Menschen begrüßt und hattest eine besondere Ausstrahlung. Verletzlich und ganz warm. Und rund. Wie alles im Rahmen dieser Abschiedsfeier.
Ich denke auch, dass die Menschen Zeit brauchen. Das sie einfach nichts Falsches sagen wollen, was dir vielleicht weh tut. Wenn du in ein paar Tagen deinen Blogeintrag von heute liest, wirst du an der Stelle lächeln, an der du schreibst: „ich bin also Witwe, sehr attraktiv, aber mit scheiss Haaren“
Du stehst gerade ein wenig nackig in der kalten Welt, es ist nicht wirklich erwähnenswert, welche Farbe deine Kleidung hat. Und du hättest es auch nicht erwähnt, wenn du dich nicht fühlen würdest, als hättest du überhaupt keine an.
Doofe Draußenwelt manchmal.
Ich drück dich
Verena
Kommentar von Verena — 18. November 2008 #
Liebe Andrea,
als mein Mann sehr krank war und wir nicht wußten, ob er die „Geschichte“ überlebt, kannten mich viele Leute aus unserer Kirchengemeinde nicht einmal mehr. Als es ihm langsam besser ging, wurde getuschelt, dass ich nicht genug verzweifelt bin an der Situation, aber niemand von denen, die vermeintlich glaubten, wie ich mich fühle, sprachen mich an.
Als der Sohn meiner Freundin starb passierte das Gleiche.
Man kann viel nach Erklärungen suchen für dieses Verhalten, aber ich möchte es gar nicht, denn auch ich begegene Menschen, denen Trauriges widerfahren ist und ich habe gelernt, der größte Fehler, den man meines Erachtens machen kann ist nichts zu sagen und den anderen zu meiden.
Ich gehe auf die Menschen zu und es ist mir auch schon passiert, dass ich mich dazu überwinden muß, aber ich konnte wenigstens fragen, wie geht es Dir und wenn ich gespürt habe, dass es in Ordnung ist, habe ich mein gegenüber umarmt. Es war mir bisher auch nicht unangenehm, wenn mir die Tränen kamen, meist mußten wir dann gerade deswegen lachen und das Eis war gebrochen.
Hm mir geht noch soviel durch den Kopf, aber es würde den Rahmen hier sprengen.
Du machst es genau richtig, sei stolz, Kopf hoch und zisch durch das Zosch hindurch.
Ich wünsche Dir eine Gute Nacht,
Pamela
Kommentar von Pamela — 18. November 2008 #
die zeiten, wo eine witwe ein jahr lang in schwarz herum rennen musste gehören zum glück vergangenen jahrhunderten an. doch leider haben immer noch genug menschen wohl diese ansichten
so hart es auch klingen mag, aber das leben geht nun mal weiter und nur weil man „bunte“ klamotten trägt, heißt es ja nicht, dass man nicht trauert.
ignoriere die leute. mach dir keinen kopf über sie, du bist du, also leb danach.
Kommentar von wortman — 19. November 2008 #
liebe andrea,
ich könnte mir vorstellen, dass gerade die nicht-“normalen“ situationen einen dauerfilter mit sich bringen, durch den man bewusst spreu von weizen trennt (und der sackrattige handwerker ist ja nun eindeutig zuzuordnen *brech*).
genau genommen könnte man das wohl jeden tag tun, aber warum sollte man.
wenn es um gefühle im allgemeinen und gerade um krankheit und tod im besonderen (tabu! tabu!) geht, kann nun mal ein großteil der menschen nicht damit umgehen. fassadentypen sind die regel geworden.
wer von herzen anteil nimmt, gibt etwas von sich. und das können eben nicht alle.
und dann gibt es auch die tage, an denen man es einfach nicht hinbekommt.
mein bester freund hat sich neulich von seiner frau getrennt. wochenlang haben wir davor darüber geredet, soll er, soll er nicht. er tat es und eine woche später habe ich seine frau vor der schule getroffen, als wir die kinder abgeholt haben. ganz ehrlich, ich konnte in dem moment nicht mehr als „hallo“ sagen (und ärgere mich heute noch darüber). aber ich kam mir in dem moment vor wie ein nicht eingeladener spanner ihres lebens. ich wusste so viel von ihr, ihrer ehe – aber das alles eben nicht von ihr selbst. sie stand quasi transparent vor mir, ohne das selbst gewollt zu haben. und ich hätte mich in dem moment sehr unwohl gefühlt, diese transparenz durch „direkte“ worte noch zu untermauern. zumal noch die kids dabei waren.
naja, wenn ich sie das nächste mal sehe, werde ich es ihr genau so erklären und dann hoffentlich ein paar wärmere worte finden als „hallo“ und einen beschämten blick.
und dir wünsche ich auch noch ein paar positive erlebnisse – vielleicht benötigen auch andere so eine art 2. anlauf? oder sie fallen eben durch’s raster, so what.
liebe grüße
nina
Kommentar von nina — 19. November 2008 #
Hallo Andrea,
schade, daß dieser Blog wahrscheinlich nur oder vorwiegend von Leuten gelesen wird, die ohnehin schon viel Anteil an Deinem Schicksal nehmen bzw. selbst ähnliche Erfahrungen sammeln mußten. Ich habe ihn (den Blog) schon vielen Menschen ans Herz gelegt und ziemlich unterschiedliche Reaktionen erlebt.Mancher empfand es, wie die meisten hier, als wertvolle Bereicherung für sich selbst und andere haben es schlichtweg abgelehnt hier zu lesen. Sie hätten ihren eigenen Weg, mit Trauer umzugehen und wollen nicht ständig an das Thema Tod erinnert werden. Ich kann mir das zwar nicht ganz vorstellen, denn Dein Blog hat ja eher das Leben, als den Tod zum Inhalt- der ja auch nur eine Facette des Lebens ist, aber man muß wohl auch solche Meinungen akzeptieren. Es kann sein, daß es auch solche Möglichkeiten der Trauerbewältigung gibt, aber ich befürchte, daß sich diese Menschen einfach nur selber auf den Füßen stehen und stolpern werden, wenn es in das eigene Leben einschlägt. Aber mehr, als sich so zu öffnen wie Du, um von seiner Lebensweisheit abzugeben, kann man wohl niemandem anbieten. Es ist aber auch nie zu spät, sich diesem Thema doch noch zu widmen. Man wird dann vielleicht bedauern, das nicht eher getan zu haben. Aus diesem Grunde finde ich auch die Idee, Deine Erfahrungen in Buchform zu veröffentlichen. So kann es jedem ein wertvoller Begleiter sein, wenn die Zeit dafür gekommen ist.
Liebe Grüße. Thomas
Kommentar von Thomas — 19. November 2008 #
hallo ich bin maja
muss mich auch mal kurz dazu äussern. es soll nicht viel werden. aber wie bekannt kommt mir das vor. es it mir selbst nicht passiert aber ich wohne in einem kleinen dorf
und da wechseln die leute auch die strasse, wenn sie auf jemanden treffen, dem ein angehöriger gestorben ist. deshalb wundert es mich nicht.
ich glaube auch es ist eine gewisse hilflosigkeit der situation gegenüber, sie wissen niht, wie sie mit der situation umgehen sollen, sie wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen. sicher ist auch ein gewisser anteil an dummheit und gleichgueltigkeit dabei.
leb Dein leben, lass dich nicht duch diese dummen menchen verunsichern
sagt dir
marianne
ich hab gestern erst meinen neuen blog hier angefangen es ist noh nicht viel drin
Kommentar von maja49 — 19. November 2008 #
[...] Und ich dachte, mir passiert so etwas nicht Heute war einer dieser Tage, die mich an der Draußenwelt ein wenig zweifeln ließen. Ich bin ein sehr umgänglicher [...] [...]
Pingback von Top Posts « WordPress.com — 20. November 2008 #
Hallo Andrea,
ich komm’ über den Handwerker nicht hinweg…. natürlich habe ich weder den Blick gesehen noch den Tonfall gehört, aber ich freu’ mich über die Handynummern meiner „Stamm-Mannschaft“ um Haus und Hof, und daß sie quasi blitzartig antreten.
Vll. war das (s)einerseits ein etwas sehr unbeholfenes Angebot, dir helfen zu wollen.
Ich glaub ich muß das deshalb schreiben: als ich nach dem Tod meiner Tochter heimkam, hatten die Handwerker nicht nur die „Baustelle“ sondern mein ganzes Haus blitzeblank geputzt (und nein, das tauchte nicht auf der Rechnung auf).
Ich denk an dich/euch, sag ihm das auch
vlg Andrea AdleR.
Kommentar von Andrea AdleR. — 20. November 2008 #
[...] ersten beiden heutigen Versuchen einen Blog-Eintrag unter den Tops, der mich sehr bewegt hat. 18000malhoffnung.wordpress.com Aufgrund seiner Wucht an Emotion, seiner Tiefe und Schlichtheit. Es geht um den Tod. Um Sterben und [...]
Pingback von Gute blogs, schlechte blogs « Witchhazel’s Blog — 20. November 2008 #
liebe andrea,ich kenne dich nicht persoenlich,nur ueber diesen blog und ich muss dir sagen hoer nicht auf solche dummen,unsensiblen menschen.kopf hoch,nase hoch,sei stolz auf dich,egal wie scheisse die haare auch sein moegen.du bist etwas besonderes.
selbst wenn du eine krumme nase,scheiss haare und segelohren haettest waerst du nicht haesslich,denn durch das was du bist,
wie du bist,wie du liebst,was du denkst fuehlst,dadurch bist du 10000 mal schoener wie jedes model dieser welt.
glaub mir.
liebste gruesse aus ibiza sendet dir isabel.
Kommentar von pussydeluxe — 23. November 2008 #