Ein komischer Tag …
23. September 2008 at 12:29 | In Blog | 20 Comments… an dem ich nach zu wenig Nachtschlaf mehr als nachdenklich, traurig, durcheinander und zerkrümelt bin.
Letzte Woche um diese Zeit hieß es, dass es nun langsam aber unaufhaltsam auf das Ende zugeht.
Man sprach über den Mann, der da gerade wieder am Flügel sitzt und bis auf die dünnen Beine und die blöden Hämatome allüberall für fünf Minuten so normal aussieht, als wäre niemals etwas gewesen. Und der soll so todkrank sein? Mir fällt gerade sehr schwer, das zu verstehen oder gar zu akzeptieren. Und ich weine, weil es ihm so gut geht? Kapier’ ich nicht.
Verkehrte und verrückte Welt.
20 Kommentare »
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kannst du glauben, dass es sich so von außen betrachtet beim lesen so nachvollziehbar anfühlt?
jeden tag denk ich an euch, jeden tag schau ich in den blog.
jeden tag wünsch ich euch noch ganz viele weitere solcher tage, an denen michael entspannt klavier spielt.
schwaben sind so musikalisch
alles alles liebe!
nina
Kommentar von nina — 23. September 2008 #
Liebe Andrea, ich versteh dich so gut.
und ich wünsche dir und euch allen noch ganz ganz viele solcher Tage.
Hört nicht auf das, was die Ärzte sagen. Vergesst dieses Damoklesschwert. Genießt jeden Tagen.
Und es können durchaus noch ganz ganz ganz viele Tage werden. Who knows.
Meinem Freund hat man vor Jahren gesagt, dass er im Spätherbst 2005 an diesem Krebs sterben wird und dass er alles regeln möge. Er lebt immer noch.
Dies euch zur Hoffnung.
Alles Liebe und viel Kraft!
Kommentar von Biggi — 23. September 2008 #
ich denk an Euch !!!
Kommentar von ineli — 23. September 2008 #
Liebe Andrea,
Ich kann Deine Gefühle so gut verstehen, so gut nachvollziehen.
Ich finde das gar nicht verrückt oder verkehrt, mir ginge es genauso.
Alles Gute Elli
Kommentar von Elli — 23. September 2008 #
Hallo Andrea!
Ich möchte nicht täglich so aus Deinem Blog schleichen. Ich denke so oft an Euch und wünsche Euch noch ganz viel gemeinsame Zeit.
LG Beate.
Kommentar von Beate 12532 — 23. September 2008 #
Liebe Andrea,
ich kann dich so gut verstehen. Uns geht es gerade ähnlich, …und doch eigentlich wieder nicht?!
Mein Vater liegt auch zuhause und wir wissen nicht, wie lange wir ihn noch haben werden. Erhatte einen Darminfarkt und hat jetzt nur noch einen Meter Darm übrig, mit dem leider kaum mehr Nahrung verdaut wird, und der Körper deshalb auch kaum noch Nährstoffe kriegt. Anders als bei euch ist, daß er schon (was ein Wort!) 89 ist, also auf ein langes und meist schönes Leben zurückschauen kann.
Gleich ist, daß es Menschen und vor allem 2 Enkelkinder gibt, die ihn noch sooo gerne ganz lange bei sich haben wollen.
In deinen Erzählungen zum Verhalten eurer Kinder im Umgang mit Michaels Kranksein finde ich meine Kinder oft wieder. Katharina (7) hopst selbstverständlich wie immer zum Opa aufs Bett, macht schon Pläne, wie wir die Oma überall mitnehmen, wenn sie dann allein ist, usw.
Johannes verschwindet jeden Abend nach dem Essen für 1 Stunde: „Ich muß dem Opa noch Gutenacht sagen!“ (wir wohnen 3 Häuser auseinander)
Ich habe eure Geschichte im BZ und hier verfolgt, und möchte dir hier nur mal sagen, daß es sich von hier aus so liest, wie wenn ihr bestmöglich mit der Krankheit umgeht. Du bist wirklich eine tolle Frau und Mutter, und ich glaube, eure Kinder haben in dir die beste Begleitung in so einer Scheißlage, die man nur haben kann.
Falls du irgendwie noch Unterstützung brauchst, bitte melde dich.
Liebe Grüße
Ute (aus Freiburg, Kugelnr. 3570)
Kommentar von Ute — 23. September 2008 #
Unwirklich, alles, nicht?
Ich schicke einen Lieben Gruß in die Südstadt und freue mich über die Musik, die Michael machen darf.
Ich freue mich wirklich. Über jeden tag.
Kommentar von Sarah — 23. September 2008 #
Hallo, Andrea!
Nehmt jeden Tag. Und laßt euch von den Ärzten, auch von den guten, netten, kompetenten keine Fristen einreden. Sie wissen es nicht, sie können es nicht wissen. Haltet, ohne unrealistisch zu sein, die Option einer Remission im Bewußtsein.
Ihr gebt mit eurem Beispiel sicherlich vielen anderen Familien Hoffnung und seid ein gutes und wichtiges Beispiel dafür, dass Leben immer Leben ist, egal welche Prognosen im Raum stehen.
Liebe Grüße,
Steffi (Kg.nr. 3449)
Kommentar von Steffi — 23. September 2008 #
Ach Andrea,
Ich denke ganz oft an Euch!!
Alles Liebe, Regina
Kommentar von Regina — 23. September 2008 #
Liebe Andrea,
ich verstehe dich so gut!!! Obwohl ich im BZ gar nicht so oft lese und noch weniger schreibe – ich erinnere mich noch an dein Post, als das Klavier geliefert wurde. Und an ein Post, an dem du ein Bild des dazugehörigen Pianisten zeigtest. Ich fand euch toll. Und heute umso mehr.
Du glaubst nicht, wie viel Hoffnung du so vielen Leuten mit deiner Website machst… mehr möchte ich dazu grad nicht schreiben,, schicke aber ganz liebe Grüße und viele gute Wünsche an dich, an euch.
Kommentar von michaela — 23. September 2008 #
Liebe Andrea,
ich wünsche Euch ganz viel Kraft und eine gemeinsame schöne Zeit.
Alles Liebe für Euch.
Kommentar von landgefluester — 23. September 2008 #
sorry, ich wollte noch meinen Namen dazuschreiben, habe aber zu schnell geklickt.
Liebe Grüße
Eva
Kommentar von landgefluester — 23. September 2008 #
Hallo Andrea,
heute hab ich zum ersten Mal Deine Seite gelesen.
Ab sofort bin ich in Gedanken bei Euch und bete für Euch alle.
Gerne möchte ich Euch begleiten.
liebe herzliche Grüße von der Christel aus NRW
Kommentar von Christel — 23. September 2008 #
Wunder gibt es immer wieder, blöder Spruch, ich weiss, aber die Hoffnung aufgeben muss man deshalb noch lange nicht, hört sich für mich gut wie du Michael schilderst,
ich wünsch ihm noch viele viele Stunden am Flügel, zusammen mit dir und den beiden Jungs.
Liebe Grüße nach Köln
Mia
Kommentar von Mia — 23. September 2008 #
Hallo Andrea,
dieses Gefühl des nicht-begreifens ist einfach nur doof. Ich denke so oft an Euch und versuche und versuche, die Krankheit zu verstehen – es bleiben so viele Fragen offen.
Ich wünsche Euch einfach nur viel Kraft.
Liebe Grüße aus Mönchengladbach
/Petra
Kommentar von Petra — 23. September 2008 #
Ach Andrea, jeden Morgen komme ich zuerst hierher, um zu lesen, wie es Euch geht, wie Ihr alles verkraftet. Und wenn es gute Nachrichten gibt, dann freue ich mich so sehr. Ich kann es kaum erklaeren.
Und wenn ich sehe, dass Du weinst… tja… dann moechte ich mitweinen. Ich denke an die ganzen Jahre, die ich Dich nun „kenne“, und es will mir nicht in den Kopf, dass guten Menschen solch ein Schicksal widerfaehrt.
Wie immer schicke ich alle meine positiven Energien und guten Gedanken nach Koeln.
Ute (die in Oregon)
Kommentar von Ute — 23. September 2008 #
ach andrea,
es tut so weh, zu sehen, wie gut es ihm IMMER gehen könnte und du weißt, daß es nicht so sein wird, hm?
es ist wirklich sowas von ungerecht…
ich könnte mit dir schreien.
viele liebe grüße, sandy
Kommentar von Sandy — 23. September 2008 #
Ach Andrea! Wie sollte man das auch jemals verstehen können? Es macht keinerlei Sinn und ist einfach nur zum Schreien.
Und ja, verrückte Welt. Ich nehm euch alle beide ganz lieb in den Arm und wünschte, ich könnte diesen Alptraum ins Gegenteil umkehren.
In Gedanken weiterhin mit euch.
Alles Liebe
Sabine
Kommentar von Sabine — 23. September 2008 #
Andrea, das ist vielleicht Entspannung, und darum laufen dann Tränen. Das darf. Gehört so auch dazu.
Annehmen was ist.
Liebe ruhige auch ein bisschen traurige Grüße
Dagi
Kommentar von Daggi — 23. September 2008 #
Ich fühle mit euch
karin
Kommentar von 1leben — 24. September 2008 #