Fahr mit mir op dr Achterbahn …
5. Juli 2008 at 16:31 | In Allgemeines | 3 CommentsSo heißt eine Zeile aus einem Lied der Bläck Fööss. Runter, kurz rauf, wieder runter, nun wieder langsam rauf, so geht unsere Achterbahn.
Mit ein wenig Gejammer habe ich es geschafft, einen kurzfristigen Termin in der Schmerzambulanz der Uniklinik Köln zu bekommen. Michael war gestern morgen dort und war ganz begeistert von dem Arzt, der sich unendlich lange Zeit genommen hat, ihn auch neurologisch untersucht hat und der die Medikation erweitert und hochgeschraubt hat. Vor allem für seine Psyche war es wichtig, dass sich darum mal jemand kümmert, der echte Ahnung von der Thematik hat. Auch wird Ende Juli mal ein MRT geschrieben, damit klar wird, ob es wirklich Metastasen sind, die Nerven reizen oder ob’s am Ende doch „nur“ von den eh schon angeschlagenen Bandscheiben kommt. Sollten es Metastasen sein, besteht die Möglichkeit, sie punktuell zu bestrahlen.
Am Montag geht Michael zu einer Psychoonkologin im Haus Lebenswert, ich bin sehr gespannt, wie das so wird.
- Andrea
3 Kommentare »
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Entries and comments feeds.
Liebe Andrea,
Die Krankengeschichte von Michael macht mich betroffen und beweist, dass im Gegensatz zu den Vorsorgeuntersuchen der Frauen beim männlichen Geschlecht Nachholbedarf besteht!
Nach Studium der Krankengeschichte von Michael stelle ich einmal mehr fest, dass das Medikament Zometa „hüben und drüben“ viel zu wenig bekannt ist, und bei festgestellten Metastasen und Schutz der Knochen nicht sofort eingesetzt wird!
Das Bisphsphonat ist für den Einsatz bei Knochenmetastasen verschiedenster Tumorerkrankungen zugelassen und wird generell empfohlen.
Bisphosphonate legen sich wie eine Schutzschicht auf die Knochenoberfläche
und hemmen die Aktivität der Knochenfresszellen. Dadurch wird die zerstörende Wirkung der Krebszellen gebremst. Knochenschmerzen werden gelindert!
Das schlechte Immunsystem von Michael müsste zusätzlich gestärkt werden,
mit BioBran, Curcuma Komplex und Imupros.
Mit Prostasol habe ich den PSA- Wert auf unter den messbaren bereich senken können. (Muss leider auch alles selber bezahlen)
Es ist erwiesen, dass durch entziehen des Glukose Krebszellen absterben.
Unter Dr. Coy, TKTL-1 Ernährung und unter „Krebs und Kohlenhydrate“, findest Du viele hinweise hiefür!
Eurer Familie und besonders Michael wünsche ich viel Kraft im Kampf gegen die Krankheit.
Beat
Kommentar von Beat — 6. Juli 2008 #
Hallo aus Dortmund!
Wie war denn der Termin beim Psychoonkologen letztendlich? Hat es gut getan?
Liebe Grüße,
Ute
Kommentar von Ute — 9. Juli 2008 #
ihr lieben,
es macht mich betroffen zu lesen, dass es ein so extremes auf und ab ist. und andrea, einmal mehr ein gezogenes hütchen vor deinem einsatzwillen und ich bin froh, dass der termin vielleicht auch gleich einen erfolg bringt. ich kann mir so gut vorstellen, dass es für patienten auf psychischer ebene so wichtig ist, dass sich ein arzt zeit nimmt und darauf eingeht. ich denke nach wie vor viel an euch und schicke euch jeden tag einen sack guter gedanken! liebe grüße, nina
Kommentar von nina — 10. Juli 2008 #